März 11, 2012

Kritik: Luke Leighfield – ‘ New Season ‘ (VÖ: 16.03.2012)

Luke Leighfield
New Season

 

VÖ: 16. März 2012
Label: Stargazer Records (Broken Silence)
Titel: 10
Spieldauer: 48:33

 

Im beliegenden Pressetext steht am Ende geschrieben, “Er setzt ein Zeichen, in dem er darauf achtet, dass seine Merchandise Artikel ökologisch sind und fair produziert werden”. Dinge wie diese sind selten zu lesen und dementsprechend beeindruckend finde ich es, wie Luke Leighfield sich seine ernsthaften Gedanken darüber macht und diese auch erfolgreich umsetzt. Doch zurück zu seinem neuen Album ‘ New Season ‘ und den zehn neuen Songs, die nicht nur eine spirituelle Seite beinhalten, sondern auch mit echter Authentizität ans Werk gehen. Viele seiner Lieder beginnen mit dem Klavier und erweitern das musikalische Spektrum im weiteren Verlauf durch Trommeln, Gitarren, Hörnern und einer emotionalen Grundstimmung. ‘ New Season ‘ ist der gleichnamige Titeltrack und zugleich der reflektierende Ton des Albums.

 

Ein energetischer Pop-Song, dessen sofortige Wirkung ähnlich einschlägt, wie das optimistische und schwebende ‘ The One Thing ‘ gegen Ende der Platte. Textlich fühlt sich alles ein Stückchen reifer an und eigentlich ist es schon erstaunlich – mit Blick auf das junge Alter von Luke Leighfield. Ebenfalls sehr gelungen ist die weitgehende Solo-Piano-Ballade ‘ Whispering ‘ und mit ‘ Garde Ta Foy ‘ verkörptert das Album sämtliche Aspekte, die den Singer/Songwriter inmitten seiner massiven Klanglandschaften auszeichnet. Schlussendlich ist ‘ New Season ‘ eine versierte Platte, die so einiges zu bieten hat. Zurecht bleibt der Mann ein gefeierter Underground-Pop-Star, der ein eigenes Label besitzt, konsequent in den Wohnzimmern seiner Freunde spielt und sich praktisch selbst managet.

 

So muss es sein, dass muss gefördert werden. Die wunderbare Power-Pop-Fröhlichkeit ist nicht das Gewissen des Mainstreams und sollte diese Platte nicht erfolgreich werden – dann ist die Musikindustrie zweifelsohne irreparabel beschädigt. Untenstehend findet Ihr noch den Videoclip zum Titeltrack:

 

 

 

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