Kritik: KAMI – ‘ Another Shore (EP) ‘ (VÖ: 21.05.2012)
am 10.05.2012 in Kritiken
KAMI
Another Shore (EP)
VÖ: 21. Mai 2012
Label: Shake My Brain
Titel: 03
Spieldauer: 11:30
Kami beginnen mit den Zeilen, “I remember this drawing/ Of two cherries in a fanzine/ Illustrating our dreams/ In this small room, outside it was raining“, und begegnen uns dabei mit eingängigen Rhythmen in träumerischer Dance-Atmosphäre. Es ist zugleich ein wunderbar ruhiger Popsong, den Hervé Debono (Vocals/Guitar/Keyboard), Martin Henriot (Guitar/Keyboard) und Maxime Marmoz (Drums/Keyboard) hier als Eröffnungsstück gewählt haben. Doch plötzlich überlegen es sich Kami ganz anders: ziemlich unerwartet platzt die anfängliche Zurückhaltung an der französischen Riviera aus allen Nähten und das palmenreiche Örtchen Hyères wird Schauplatz einer ohrwurmlasstigen Indie-Dance-Pop Nummer. Chouette!
‘ Cherry Stone ‘ gestaltet sich dagegen in Takt und Spur wesentlich direkter. “Now we won’t stop going on/ Apologies won’t be enough/ We wanna make it right/ Take off, let’s go“, während die letzte Nummer ‘ Dance ‘ nochmals ein Song zum Langsamtanzen ist. Für meinen Geschmack zwar ein wenig zu übertrieben nervös in den Teilstücken, doch im Gesamten bleibt die EP für warme Temperaturen der optimale Soundtrack. Das Video zu ‘ Let’s Get Insane ‘ wurde übrigens während dem Berlinaufenthalt auf dem alten Flughafen Tempelhof gedreht. Keine geringere als die deutsche Jung-Schauspielerin Vivien Lafleur spielt die Hauptrolle in diesem rasanten Video. Den Clip findet Ihr untenstehend.
Des Weiteren erwarten den Hörer noch zwei alternative Versionen zu ‘ Let’s Get Insane ‘ und ‘ Cherry ‘, sowie drei Remixe. Zu hören und sehen gibt es das Ganze dann am 25. Mai 2012 beim exklusiven Konzert im Crystal Club in Berlin.