am 13.05.2012 von Kritiken
Hot Water Music
Exister
VÖ: 18. Mai 2012
Label: Rykodisc (Warner)
Titel: 13
Spieldauer:
Das ist meine liebste Seite an der Musik: wenn sich bei einem Namen, in diesem Fall ist es Hot Water Music, das Erinnerungsvermögen diesen einen besonderen Moment an die Oberfläche hievt, an dem ich das erste Mail mit dieser großartigen Band aus Gainesville, Florida, USA, in Berührung kam. Es war zum Ende meiner Schulzeit, ich hatte mir die neueste Visions Ausgabe zugelegt und hörte natürlich – wie meist – die All Areas CD. Und darauf befand sich eine Nummer von Hot Water Music. Es ist bestimmt schon knappe zehn Jahre her und ich muss zugeben, dass ich bis zum jetzigen Album nichts mehr von der Band gehört habe. Doch in den letzten Tagen habe ich diesen wirklich unangenehmen Missstand kompromisslos nachgeholt, bis schlussendlich mit ‘ Exter ‘ das vorläufige Ende der Diskographie erreicht wurde. Es war eine spannenden Reise durch tiefsinnige Texte und einen intensiven, hymnischen Post-Rock.
am 12.05.2012 von Kritiken
Friends
Manifest!
VÖ: 01. Juni 2012
Label: Cooperative Music (Universal)
Titel: 12
Spieldauer: 48:25
Das Eröffnungsstück und Single ‘ Crush ‘ ist eine wundervoll, rosig gefärbte und schwüle Pop-Nummer mit großartigem Sex-Appeal. Dazu gurrt Sängerin Samantha Urbani: “I wanna ask you advice on a weekday/ I wanna plan something nice for the weekend”. Wie wäre es mit einer sommerlichen Fahrt ins Grüne? Samantha Urbani, multi-Instrumentalist Lesley Hann, Matthew Molnar, Nikki Shapiro und Schlagzeuger Oliver Duncan nahmen Ihre zwölf Songs zwischen dem letzten Sommer und dem diesjährigen Frühling in den Strange Weather Studios in Brooklyn auf. Produziert wurde das Debütalbum von der Band selbst und glänzt besonders durch den mühelos und gleichzeitig makellosen Gesang von Samantha. Denn nach ‘ Crush ‘ wird es ein wenig schwer, die einzelnen Songs klar zu definieren. Vieles gleicht sich in den folgenden Minuten und einzig ‘ A Thing Like This ‘ bricht aus dieser leichten Festgefahrenheit aus, taucht dabei kopfüber in die Tiefen der 80er Jahre hinab und bietet hier einen soliden Groove in Kombination mit ziemlich rhythmischen Trommeln.
am 12.05.2012 von Kritiken
King Creosote
I Learned From The Gaels
VÖ: 25. Mai 2012
Label: Double Six (Domino Recording)
Titel: 04
Spieldauer: 16:21
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Bereits Im Frühjahr 2010 entstanden die neuen Songs an der schottischen Ostküste und einzig die letzte Nummer ‘ Little Man ‘ ist eine ekstatische Scuzz-Rock-Hymne und zugleich euphorisches Cover der mit King Creosote befreundeten Band Gummi Bako. Der Schotte Kenny Anderson, aka King Creosote, ist nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Jon Hopkins nun wieder auf Solopfaden unterwegs. ‘ I Learned From The Gaels ‘ heißt seine kleine EP, diese wird als Vinyl und digitaler Download erscheinen, und wurde durch den Vertrag des ewigen Friedens zwischen König James IV von Schottland und dem englischen König Henry VII vor 509 Jahren inspiriert.
am 12.05.2012 von Kritiken
H-Blockx
HBLX
VÖ: 25. Mai 2012
Label: Ministry of Sound (Warner)
Titel: 11
Spieldauer: 37:12
Für viele werden H-Blockx die ewige Coverversion zu ‘ Ring On Fire ‘ von Johnny Cash bleiben. Und das ist bekanntlich schon zwölf Jahre her. Ansonsten bleiben die Münsteraner Ihrem Stil treu: Crossover-Nummern wechseln sich mit melodiösen Alternative-Metal-Songs ab. Und dabei ist das Eröffnungsstück ‘ Hi Hello ‘ überraschend gut gelungen. Das Schlagzeug ist schnörkellos, die Riffs eingängig und der Bass von Stephan “Gudze” Hinz bringt die köchelnde Partystimmung auf den Punkt. H-Blockx haben Ihren Einstieg gefunden und finden nach gerade einmal fünf Minuten Spielzeit mit ‘ Gazoline ‘ einen beneidenswerten Höhepunkt. Anschließend verteidigt die Band den Ruf als erfolgreichste heimische Crossoverband und lässt ‘ Can’t Get Enough ‘ wie ein Gorillaz-Track smooth vor sich hin grooven, während der anschwellende Refrain an ‘ MFG ‘ der Fantastischen Vier erinnert.
am 11.05.2012 von Kritiken
DZ Deathrays
Bloodstreams
VÖ: 11. Mai 2012
Label: Hassle Records (Soulfood)
Titel: 12
Spieldauer: 36:29
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Auf Ihrer Debüt EP ‘ Ruind My Life ‘ war der Totenschädel noch die verspielte Version einer biologischen Korrektheit. Das Artwork zum Debüt Album gestaltet sich hierbei wesentlich direkter. Ridley Simon (Schlagzeug, Gesang) und Shane Parsons (Gesang, Gitarre) verbergen Ihre Gesichter hinter einem energetischen Grollen, verschwitzte Körper und zerkratzte Stimmbänder bombardieren den Hörer mit stählernen Beats und treibenden Schreien. Gerüchte besagen: Das Duo hätte 14 Songs in 14 Tagen vollendet. Aber wie auch immer. Schlussendlich sind elf Songs auf der Platte gelandet und nach dem Intro beginnt das Spektakel mit ‘ Teenage Kickstarts ‘ und seinen klebrigen Gitarren-Riffs in schwarzen Lederjacken. Wurde man erstmal weichgeklopft, erscheinen plötzlich diese ungemein zittrigen Gitarren und rasieren unsere Köpfe. Eine Kombination die niemals gut gehen kann!

Platte der Woche #21: Die Kritik zum gleichnamigen Debütalbum des Schwestern-Duos
Kritik: Soulsavers mit Dave Gahan – ‘ The Light the Dead See ‘ (VÖ:
Kritik: Best Coast – ‘ The Only Place ‘ (VÖ: 11.05.2012)
Kritik: Santigold – ‘ Master of My Make-Believe ‘ (VÖ: 11.05.2012)
Kritik: I Like Trains – ‘ The Shallows ‘ (VÖ: 11.05.2012)