am 08.03.2012 von Kritiken
Blood Red Shoes
In Time to Voices
VÖ: 30. März 2012
Label: Cooperative Music (Universal)
Titel: 11
Spieldauer: 34:12
Die Schallplatte im OhFancy Vinylshop kaufen.
Haben sich die Blood Red Shoes aber verändert! Am deutlichsten im Gesang, dahinter fallen die ziemlich üppigen Arrangements auf, deren Nebenwirkungen besonders die Gehörgänge abgekommen. Laura-Mary Carter und Steven Ansell aus Brighton legen Ihre dritte Platte ‘ In Time To Voices ‘ vor und haben sich vier Jahre nach dem Debüt einem mörderischen Angriff angenommen, dessen Kämpfe nicht nur auf der Platte ausgetragen wurden: “From getting arrested after spending a night drinking in a biker den, Laura fighting bouncers….twice, to the two of us breaking up onstage or having a giant fight in Prague and me getting found in the street robbed by two prostitutes.” So erzählt es Steven und all diese Geschichten wurden natürlich als Erzählungen zwischen den aufbrausenden Melodien verarbeitet.
am 08.03.2012 von Kritiken, Platten der Woche
Frankie Rose
Interstellar
VÖ: 23. März 2012
Label: Memphis Industries (Indigo)
Titel: 10
Spieldauer: 32:12
Raumtransporter an Erde, bitte melden. Wir schweben hier in der Schwerelosigkeit durch unbekannte Gebiete. Wir sehen die Leichtigkeit hinreißender Girl-Pop Mantren, umgeben von intimen Weiten und hören sanfte Klänge, zuckersüß gesungen. Wie bereit sind die Anhänger für die neue Frankie Rose? Es ist tatsächlich schwer, so ungewohnt die plötzlichen Umwandlungen in in eine ganz andere Art von Pop-Musik zu verarbeiten. Von Träumereien begleitet, fühlt sich die Welt fremd an, doch zugleich auch seltsam vertraut. So zwingend und so bezaubernd schön. Frankie Rose war nach den Vivian Girls und den Dum Dum Girls auf der Suche nach neuen Klängen. Mit den Outs wurden die ersten zarten Versuche unternommen, auf Ihrem Solo-Debüt ‘ Interstellar ‘ hat die ehemalige Lo-Fi-Königin aus Brooklyn endlich Ihre Bestimmung gefunden.
am 04.03.2012 von Kritiken
Tom Krimi
Why Don’t We
VÖ: 09. März 2012
Label: Treat Records (Timezone)
Titel: 13
Spieldauer: 44:12
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Vor einigen Wochen landete in meinem Briefkasten ein kleines Päckchen, dessen Inhalt mich in den ersten Sekunden verwirrte. Es war in einem Material eingewickelt, das dem Backpapier sehr ähnlich sieht und doch war es wohl etwas anderes. Natürlich wollte ich wissen was sich darin wohl versteckt haben möge und dementsprechend erstaunt war ich, hier ein Buch vorzufinden. Aber es war nur irgendein Buch – spannender war die Tatsache, dass sämtliche Seiten in der Mitte kreisrund ausgeschnitten waren und darin lag am Boden der letzten Seite ein quadratischer USB-Stick. So etwas bekommt man wirklich nicht jeden Tag zugeschickt. Aber lest die ganze Geschichte an dieser Stellte.
am 03.03.2012 von Kritiken
NIAS
NIAS
VÖ: 23. März 2012
Label: Snowhite (Universal)
Titel: 11
Spieldauer: 43:15
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NIAS gefällt mir. Auch ohne Facebook. Besonders gefällt mir ‘ Made Up ‘ aus dem kommenden und gleichnamigen Album. Herrliches Fingerspitzengefühl für die richtigen Disco-Beats schenken der Nummer unbegrenzten Zutritt in eine phantastische Welt aus glitzernden Kristall-Lichtern, deren einziger Wunsch es ist, den Hörer in pure Leidenschaft zu versetzen. ‘ She Would ‘ ist die andere Single und verliert im Vergleich zu ‘ Made Up ‘ so manchmal den Faden. Aber mit ‘ To Get Lost ‘ treiben die Rhythmen zurück in diese geliebte kollektive Euphorie, in die Glitzerwelt, nach Berlin. Denn hier beginnt die Geschichte von Sänger/Gitarrist/Songwriter Nikolas Tillmann (Tille), Schlagzeuger Milian Vogel und Multiinstrumentalist Georg Wend.
am 03.03.2012 von Kritiken
We Are Augustines
Rise Ye Sunken Ships
VÖ: 02. März 2012
Label: Oxcart Records (EMI)
Titel: 12
Spieldauer: 45:44
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Nach dem großartigen ersten Stück ‘ Chapel Song ‘ folgt der enttäuschende Fall auf unmissverständliche Realitäten. We Are Augustines schwimmen auf der Welle emotionaler Ergüsse und gehen im zweiten Song ‘ Augustine ‘ in den schäumenden Wogen unter. Aber: es sollte ein bewusster Vergleich mit dem weiten weiten Meer sein, denn das Debüt ‘ Rise Ye Sunken Ships ‘ muss im richtigen Kontext stehen, damit die ausufernde Inspiration hinter dieser Musik aus energetischen und emotionalen Indie-Rock verstanden wird. In ‘ Headlong Into The Abyss ‘ ertönen die lautstarken Rufe, “Call the police/ go ahead call your shrink/ call whoever you want, call in the National Guard/ call the police, go ahead call your priest/call whoever you want“, während rohe Elemente den erneuten Aufstieg planen und sogar nicht davor zurückschrecken, in ‘ Book Of James ‘ die einst jungen U2 zu kopieren.

Platte der Woche #21: Die Kritik zum gleichnamigen Debütalbum des Schwestern-Duos
Kritik: Soulsavers mit Dave Gahan – ‘ The Light the Dead See ‘ (VÖ:
Kritik: Best Coast – ‘ The Only Place ‘ (VÖ: 11.05.2012)
Kritik: Santigold – ‘ Master of My Make-Believe ‘ (VÖ: 11.05.2012)
Kritik: I Like Trains – ‘ The Shallows ‘ (VÖ: 11.05.2012)
Kritik: Hot Water Music – ‘ Exister ‘ (VÖ: 18.05.2012)
Kritik: Friends – ‘ Manifest! ‘ (VÖ: 01.06.2012)
Kritik: King Creosote – ‘ I Learned From The Gaels ‘ (VÖ: 25.05.2012)
Kritik: H-Blockx – ‘ HBLX ‘ (VÖ: 25.05.2012)
Kritik: DZ Deathrays – ‘ Bloodstreams ‘ (VÖ: 11.05.2012)