Kritik: Doves – ‘ Kingdom Of Rust ‘ (VÖ: 06.04.2009)

am 01.05.2009 in Kritiken


DOVES
Kingdom Of Rust

 

Release: 6. April 2009

Label: Roadrunner / Warner
Tracks: 11
Spieldauer: 50:08 Min

 

Emo ist ja in Bezug auf Musik in letzter Zeit ein wenig zum abwertenden Schimpfwort verkommen, da wird mit falschem Bezug schnell mal auf alles draufgehauen, was sich traut, einen eingängigen Akkord mit ein wenig Melancholie und Emphase zu kombinieren. Die Doves aus Manchester wird solch ein Hinweis wieder treffen, haben sie sich doch schon für ihre ersten drei Alben genau diesen Vorwurf der Weicheierei abholen müssen.

 

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Kritik: Dogs – ‘ Tall Stories From Under The Table ‘ (VÖ: 25.06.2007)

am 01.05.2009 in Kritiken


DOGS
Tall Stories From Under The Table

 

Release: 25. Juni 2007

Label: Weekender Records
Tracks: 12
Spieldauer: 41:10 Min

 

Das Londoner Quintett galt 2004 als das Phänomen schlecht hin. Als echtes Musik-Industrie-Geheimnis mit drei Top 40 Hits, unzähligen Radioplays und einem konsequent, anarchisch und euphorischem Debüt. ‘ Turn Againt This Land ‘ glänzte auf sämtlichen Liveshows und wurde natürlich schon bald als das “nächste große Ding” gehandelt. Vergleiche mit anderen Bands wie Razorlight blieben ebenso wenig aus, wie unzählige Interviews und Plattenverkäufe. Trotzdem, in Deutschland und dem Rest Europas blieben sie weitesgehend unbekannt. Eben ein Phänomen der besonderen Sorte, ist der Ruf doch meistens noch vor dem allerersten Song schon meilenwert als kleine Staubwolke am Horizont verschwunden, blieb er bei den Dogs brav an der kurzen Leine. Ohne knurren, ohne Quängeleien konnte die Gruppe also ganz relaxt zu Werke gehen und sich dementsprechend lange Zeit für ein Nachfolger Album Zeit lassen.

 

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Kritik: The Do – ‘ A Mouthful ‘ (VÖ: 17.04.2009)

am 01.05.2009 in Kritiken


THE DO
A Mouthful

 

Release: 17. April 2009

Label: Ministry O / Cinq7
Tracks: 15
Spieldauer: 35:47 Min

 

Sie haben wohl einen der kürzesten Bandnamen überhaupt, wurden in Finnland und Frankreich geboren und nennen sich kurzerhand The Dø. The Dø sind zu Zweit und bestehen aus dem französischen Jazzkomponist Dan Levy, der auch ein intensiver Liebhaber zeitgenössischer Musik ist, und der bezaubernden und unfassbar entzückenden Songwriterin Olivia Merilathi aus Finnland. Der Bandname, wie manche vielleicht schon herausgefunden haben, fasst sich aus den beiden Anfangsbuchstaben zusammen. Ihr Debütalbum wurde bereits Anfang 2008 in Frankreich veröffentlicht und findet nach 200.000 verkauften Platten und drei Auszeichnungen mit dem französischen Echo, nun endlich den Weg zu uns nach Deutschland.

 

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Kritik: The Dirty Skirts – ‘ Daddy Don´t Disco ‘ (VÖ: 22.08.2008)

am 01.05.2009 in Kritiken


daddydontdiscoTHE DIRTY SKIRTS 
Daddy Don´t Disco 

 

Release: 22. September 2008
Label: Epic / Sony BMG
Tracks: 12
Spieldauer: 39:24 Min

 

Der Startschuss für die Dirty Skirts aus Südafrika folgte 2005 mit der gleichnamigen Debütplatte. Zwei Jahre später stand mit ‘ On A Stellar Bender ‘ die erste Platte in den Läden. Viel Rock und Punk fand darauf Platz und stand auch im Vergleich der englischen Bands bestens dar. So kam es zum Vertrag zwischen den Dirty Skirts und Sony BMG in Südafrika. Dementsprechend folgt auch ein positiver Start auf dem nun zweiten Langspieler ‘ Daddy Don´t Disco ‘ mit dem Opener ‘ Can´t Remember Your Name ‘. Leicht melancholisch und sehr flüssig geht er in den drei Minuten über die Bühne ohne dabei zu viel Staub aufzuwirbeln. Dennoch hinterlässt er einen bleibenden Eindruck der auch nach dem letzten Song ‘ Feeling The Pressure ‘ nicht vollkommen verschwinden mag.

 

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Kritik: The Distillers – ‘ Coral Fang ‘ (VÖ: 14.10.2003)

am 01.05.2009 in Kritiken


THE DISTILLERS 
Coral Fang 

 

Release: 14. Oktober 2003
Label: Sire Records
Tracks: 11
Spieldauer: 44:50 Min

 

Brody Dalle ist wieder zurück und das nach gerade mal einen halb Jahren. ‘ Sing Sing Death House ’ spukt noch in den Köpfen der Leute da mischen uns die Distillers schon den nächsten Punk Rock Coctail. Wie bei den Vorgängern wechselt auch diesmal wieder die Hälfte der Bandmitglieder die Plätze aus. Neu dabei sind Tony Bradley und Andy Granelli die sich wieder einmal perfekt in die Band integrieren können. Dalle hatte schon immer ein Händchen dafür die richtigen Leute für Ihre Platten auszuwählen. Ein damit verbundener Vorteil ist die Tatsache, dass die drei Alben allesamt unterschiedlich wurden und man deutlich den Reifeprozess von ‘ The Distillers ’ zum jetzigen Werk ‘ Coral Fang ‘ beobachten kann.

 

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Kritik: The Distillers – ‘ Sing Sing Death House ‘ (VÖ: 06.06.2002)

am 01.05.2009 in Kritiken


singsingdeathouseTHE DISTILLERS 
Sing Sing Death House 

 

Release: 6. Juni 2002
Label: Hellcat
Tracks: 12
Spieldauer: 28:43 Min

 

Nachdem ordentlichen Debüt von den Distillers war es nur ein logischer Entschluss da weiterzumachen, wo zuvor die Löcher aufgerissen wurden. Mit dem schnellen Erfolg verloren sich leider auch dreiviertel der Bandmitglieder darin, so dass schlussendlich nur noch Brody Dalle übrig blieb. Dem Sound verhalf diese Tatsache zu einer unerwartenden Steigerung. Mit Casper Mazzola, Andy Outbreak und Ryan Sinn erschaffen die neuen Distillers diesmal ein Gesamtwerk das fast keine Ausfälle zu Beklagen hat.

 

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