am 03.05.2012 von Kritiken
Keane
Strangeland
VÖ: 04. Mai 2012
Label:
Titel:
Spieldauer:
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Ach hätten Keane doch niemals diesen Song geschrieben. Klavier, der falsettartige Gesang und das Schlagzeug. Ein Song, so einfach unglaublich schön. Ein Song der mich auch heute noch traurig stimmt, egal wie glücklich ich mich auch in diesem Moment fühle. “I walked across an empty land/ I knew the pathway like the back of my hand/ I felt the earth beneath my feet/ Sat by the river and it made me complete”. Gemeint ist natürlich ‘ Somewhere Only We Know ‘ aus dem fernen Jahr 2004. Was ist davon übrig geblieben? Natürlich in erster Linie der Maßstab für alle nachfolgenden Veröffentlichungen. Es ist ein Fluch, keine Frage. Wir hören die erste Single ‘ Disconnected ‘ aus dem neuen Album ‘ Strangeland ‘ und wir denken an ‘ Somewhere Only We Know ‘. Es wundert eigentlich nicht weshalb in vielen englischen Reviews überhaupt kein einziges Wort über diesen Track fällt. Warum auch?
am 01.05.2012 von Kritiken
Django Django
Django Django
VÖ: 27. April 2012
Label: Warner Music International (Warner)
Titel: 13
Spieldauer: 48:33
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Irgendwie scheinen Django Django auf Dinge zu stehen, die man endlos in die Länge ziehen kann. Erst war das so eine Sache mit dem Release, es rankten sich seit Anfang des Jahres so einige Mythen darum – und nun strapazieren den Hörer die ersten Minuten zum gleichnamigen Debüt. So was darf nicht sein, würde dahinter nicht das britische Quartett stehen. Django Django bedienen sich im ersten Stück ‘ Introduction ‘ an geschichteten Synthesizern und elektronischen Loops. Es klingt ein wenig wie das Ambiente eines Regenwaldes. Aber oberhalb dieses vielschichtigen und elektronischen Wandteppich pfeift eine Gesangsmelodie die typische Erkennung zum Wilden Westen. ‘ Introduction ‘ stapft also direkt aus dem Regenwald in den Wilden Westen.
am 30.04.2012 von Kritiken
Umlala
Stand Go Show Shout
VÖ: 18. Mai 2012
Label: Snowhite (Universal)
Titel: 12
Spieldauer: 40:35
Den wirklich einzigen Hinweis auf Ihre etwas ungewöhnlicher Herkunft gibt der Bandname Umlala. Von den damals erst 16−Jährigen Mitgliedern gegründet, stammt der erfrischende und jugendliche Sound direkt aus Israel. ‘ Baby Yog ‘ ist dann der abgefuckt-lässige Beweis dazu. Quirlige Gitarren unterstützen den intelligenten Dance-Punk und die eigenständige Note ist bereits nach wenigen Minuten nicht mehr von der Hand zu weisen. Musik, die Nachbarn in den kollektiven Nervenzusammenbruch treibt. Das ist gut so, dass stimmt positiv auf den nächsten Track ‘ Please ‘, der zugleich auch Single ist. Und hier schwenken Umlala in andere Gebiete. Die Melodien werden eingängiger, der Rhythmus wirkt aufgeräumter und alles zusammen schöpft Energie aus dem knackig-zackigen Schlagzeug.
am 30.04.2012 von Kritiken
Spring Leads You Home Tonight
Letters Of The Lost
VÖ: 25. Mai 2012
Label: Popup (Cargo Records)
Titel: 10
Spieldauer: 50:36
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Ich Wechsel ja leider automatisch in den Skepsis-Modus, wenn ein Album mit Musik aus Deutschland vor mir liegt. Und dann kommen die Herrschaften von Spring Leads You Home Tonight auch noch aus Hamburg. Die dazugehörige Abwink-Geste hatte ich allerdings schon vor ein paar Wochen aus der Warteschlange entfernt, denn Sebastian, Benni, Tilman, Chris, Chris, Arne, Robin und Alison sind alles andere als ein klassisches und langweiliges Klischee aus Hamburg. Diese Gruppe umschmeichelte meine Ohren mit unwiderstehlichem Einfallsreichtum, so dass die eigene Vorurteilsfabrik relativ rasant einstürzen musste. Und ‘ Footprints ‘ eröffnet dabei ganz schön mutig.
am 29.04.2012 von Kritiken
G.Rag Y Los Hermanos Patchekos
Pain Perdu
VÖ: 11. Mai 2012
Label: Gutfeeling Records (Broken Silence)
Titel: 13
Spieldauer: 45:12
Von Hans-Dietrich Genscher, dem Mann mit den Segelohren und dem gelben Pullunder, geht die Rede, er sei sich einst während einem seiner zahllosen Flüge als ruheloser Außenminister selbst begegnet und habe sich freundlich am Fenster seines Jets zuwinken können. Von einer näheren Verwandtschaft der G.Rags mit dem großen, alten Mann der Liberaldemokratie ist Näheres nicht bekannt, ihr Auftrittspensum kann man aber durchaus mit dem seinen vergleichen. Tucson, Monterey, Santa Cruz, Lugano, Zürich, Basel, Hamburg – dazwischen natürlich jede Menge Monaco, Wiesn sowieso – dass dem begabten Haufen dazu noch ein ums andere Mal ganz feine Alben gelingen, darf man getrost als kleines, bajuwarisches Wunder betrachten.

Platte der Woche #21: Die Kritik zum gleichnamigen Debütalbum des Schwestern-Duos
Kritik: Soulsavers mit Dave Gahan – ‘ The Light the Dead See ‘ (VÖ:
Kritik: Best Coast – ‘ The Only Place ‘ (VÖ: 11.05.2012)
Kritik: Santigold – ‘ Master of My Make-Believe ‘ (VÖ: 11.05.2012)
Kritik: I Like Trains – ‘ The Shallows ‘ (VÖ: 11.05.2012)
Kritik: Hot Water Music – ‘ Exister ‘ (VÖ: 18.05.2012)
Kritik: Friends – ‘ Manifest! ‘ (VÖ: 01.06.2012)
Kritik: King Creosote – ‘ I Learned From The Gaels ‘ (VÖ: 25.05.2012)
Kritik: H-Blockx – ‘ HBLX ‘ (VÖ: 25.05.2012)
Kritik: DZ Deathrays – ‘ Bloodstreams ‘ (VÖ: 11.05.2012)