Platte der Woche #41: Das gleichnamige Debüt der Sängerin und Produzenten Emika.

am 08.10.2011 in Kritiken, Platten der Woche


Emika
Emika

 

VÖ: 30. September 2011
Label: Ninja Tune (rough trade)
Titel: 12
Spieldauer: 47:37

 

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Hätte man direkt nur ein paar Augenblicke für die eigenen Gedanken Zeit, bis eine treffende Beschreibung über die Mundwinkel gelangen müsste, ich würde an Eigenschaften wie instabil, unbeständig und zerbrechlich denken. Es beschreibt das gleichnamige Debüt von Emika in seinen Grundzügen sehr genau, dazu gesellen sich klappernde Bässe, gebrochene Beats und das einnehmende Gefühl, dass hier unter Umständen nicht alles in den vorgegebenen Bahnen rotiert. Blickt man dagegen über das Grundgerüst, erwartet uns im Verlauf der zwölf Stücke eine verkleidete und deutlich wahrnehmbare Gewalt. ‘ 3 Hours ‘ beginnt mit einem Art Roboter-Pop-Vorrichtung in surrealistischen Welten, einer zerstörten Stimme und einfallenden Bässen deren Übermacht beeindruckend erscheint Wir vereinen uns in diesen Momenten mit offensichtlich futuristischen Idealen und galoppieren durch das Middle-Eastern gefärbte ‘ Common Exchange ‘.

 

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Kritik: Platte der Woche #40 von Peggy Sue – ‘ Acrobats ‘ (VÖ: 30.09.2011)

am 02.10.2011 in Kritiken, Platten der Woche


Peggy Sue
Acrobats

 

VÖ: 30. September 2011
Label: ichita/Play It Again Sam (rough trade)
Titel: 11
Spieldauer: 45:28

 

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Als im letzten Jahr die allumfassende Mumfordisierung des British Folk über die Grenzen wehte, wurden Peggy Sue dabei leider über Bord gespült. Doch Rosa, Katy und Olly haben es auch ohne fremde Hilfe an das rettende Ufer geschafft und präsentieren nun mit ‘ Acrobats ‘ eine Platte, die mit den Attributen “Reife” und “Entwicklung” durchaus beschrieben werden darf. Natürlich sind diese Begriffe nicht immer verdient und oftmals bewirken diese Formulierungen eine Verschiebung in Sicht des eigenen Sounds. Aber im Fall von Peggy Sue, die im letzten Jahr mit ‘ Fossils and Other Phantoms ‘ großartiges vollbrachten, ist das zweite Werk ‘ Acrobats ‘ ein unübersehbarer Fortschritt und damit in seiner Gesamtheit ein würdiges Endprodukt. Einer dieser wichtigen Schritte zur Veränderungen ist die entdeckte Vorliebe für elektronische Kilometer in Richtung des kreativen Horizonts.

 

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Platte der Woche #39: Hyde & Beast – ‘ Slow Down ‘ (VÖ: 16.09.2011)

am 25.09.2011 in Kritiken, Platten der Woche


Hyde & Beast
Slow Down

 

VÖ: 16. September 2011
Label: Tail Feather (rough trade)
Titel: 11
Spieldauer: 31:07

 

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Ist es nicht ein herrlicher Tag, dieser letzte Sonntag im September? Die Sonnenstrahlen erwärmen das frisch gemähte Gras, ein paar Wölkchen tanzen am Himmel und – Oh hört Ihr es auch?! Es ertönen glückselige Melodien aus dem Pop Album ‘ Slow Down ‘ von einer Band aus dem Norden Englands! Es sind Dave Hyde von den Futureheads und Neil Bassett von der wunderbaren Ex-Band The Golden Virgins. Die Platte definiert sich durch einen blasierenden und spielerischen Zugang, Fetzige Klavier-Linien stechen durch lockere und faule Gitarren-Licks, Falsett-Gesänge durchwandern die leicht psychedelischen Welten von Hyde & Beast. Zunächst klingen viele der Songs, als würden sie sich mit einem gewissen Zwang durch die Strophen schlängeln. Aber um dieser Ansicht längere Aufmerksamkeit zu schenken, übertreffen die wunderbaren Momente schlussendlich jeden Zweifel.

 

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Platte der Woche #38: Die Album Kritik zum Debüt ‘ Future Selves ‘ der Band Transfer aus San Diego!

am 18.09.2011 in Kritiken, Platten der Woche


Transfer
Future Selves

 

VÖ: 16. September 2011
Label: Mascot Records (rough trade)
Titel: 11
Spieldauer: 50:04

 

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Transfer, ein in San Diego beheimatete vierköpfige Band, hat den musikalischen Radar vieler großer Musikzeitungen unterwandert. Denn ‘ Future Selves ‘ wurde bereits 2009 im Band-eigenen Studio aufgenommen und verbindet (einfach beschrieben) Elemente aus Americana, Psychedelia und Gospel. Sehr gut zu hören in dem Song ‘ Wake to Sleep ‘. Es ist faszinierend, diese unheimliche Mischung aus pulsierenden und Hacken-schlagenden Klangwelten. Transfer machen sich derzeit einen Namen durch die unermüdlichen Touren und natürlich der Lead-Single ‘ Losing Composure ‘, die frenetische Trommeln und den fesselnden Gesang von Sänger Mat Molarius gegenüberstellt. Auch ich hatte das unsagbare Glück, die Band im Vorprogramm der White Lies im März erleben zu dürfen.

 

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Platte der Woche #37: Die Kritik zum neuen Album ‘ Father,Son,Holy Ghost ‘ der Girls.

am 11.09.2011 in Kritiken, Platten der Woche


Girls
Father,Son,Holy Ghost

 

VÖ: 09. September 2011
Label: Pias UK/Turnstile Music (rough trade)
Titel: 10
Spieldauer: 52:36

 

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Girls entstanden vor zwei Jahren mit einer Hintergrundgeschichte, die wie von der Stange erscheint und doch so verwirrend wirkt: nomadische Kulte, Wohltäter und schwerer Drogenkonsum. Doch selbst die schmutzigen Details konnten das San Francisco Indie-Rock-Duo nicht überschatten – eine Kollision aus Surf-Gitarren, schrillen Rhythmen und trillerten Gesängen im Elvis-Stil. Auf ihrem zweiten Album ‘ Father, Son, Holy Ghost ‘ wurde die Band auf eine fünfköpfige Gruppe erweitert und produzierte hier eine konkretisierende Angelegenheit, vor allem mit Blick auf die Sehnsucht in Ihrem Stück ‘ Vomit ‘, wo der Sänger Christopher Owens ins Mikrophon stöhnt: “I’m looking for love” und währenddessen entfaltet sich hinter im ein wunderschöner Gospel-Chor. Es gibt zudem sehr lebendige Harmonien im Stück ‘ Saying I Love You ‘ und kreischende Gitarren in ‘ Die ‘. Doch die kernigen Inhalte bleiben romantische Lieder, behaftet mit dem feinen lo-fi Charme und den dunkel gefärbten Herzen.

 

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Platte der Woche #36: Die Kritik zum neuen Album ‘ A Different Kind of Fix ‘ von Bombay Bicycle Club

am 03.09.2011 in Kritiken, Platten der Woche


Bombay Bicycle Club
A Different Kind of Fix

 

VÖ: 02. September 2011
Label: Island (Universal)
Titel: 12
Spieldauer: 50:44

 

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Es ist erst drei Jahre her, das dieses Quartett aus dem Norden von London in die Riege der erstklassigen Indie-Pop Bands aufgestiegen ist. Doch in dieser Zeit haben sie drei Alben veröffentlicht, gewannen den NME Award und wurden für einen Ivor Novello nominiert. Sollte der anhaltende Erfolg zu Kopf gestiegen sein – auf Ihrer aktuellen Platte ‘ A Different Kind of Fix ‘ ist davon nichts zu erkennen. Gefüllt mit weichem Gesang, optimistisch Rhythmen und erfrischenden Melodien, bietet das dritte Album eine konzentrierte und schön Sammlung an Rock-Songs, welches in dieser Art von Bombay Bicycle Club noch nicht aufgenommen wurde. Dabei bietet ‘ A Different Kind of Fix ‘ weder die vollkommener Unmittelbarkeit Ihres Debüts, noch besetzen die neuen Songs die attraktive Nische im akustischen Bereich des Nachfolgers. ‘ A Different Kind of Fix ‘ lässt die Arbeiten verschmelzen, zaubert eine kohärente und deutliche Identität in den Sound von Bombay Bicycle Club.

 

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