Aktuell: Susanne Sundfør mit ‘ The Brothel ‘ Remix Contest auf Tracks And Fields.
am 28.02.2011 in Aktuell

Auf TracksAndField gibt es wieder für alle Remix-Liebhaber den Aufruf zum dazugehörigen Contest: Schaupunkt ist dieses Mal Haugesund, eine idyllische Kleinstadt an der norwegischen Westküste. Mitte der neunziger Jahre ist hier Susanne Sundfør aufgewachsen. In jungen Jahren bekam Sie Klavierunterricht und eines Tages präsentierte Sie voller Stolz die ersten Kompositionen Ihrer Lehrerin: “She told me to learn the piano properly first.”
Hörenswert: The Van Jets mit Ihrem Track ‘ The Future ‘ im SoundCloud Player von OhFancy hören!
am 27.02.2011 in Hörenswert, MP3 & Streams

Das belgische Küstenstädtchen Oostende ist Schaupunkt des Treffens der Van Jets, die eine verworrene Mischung aus Gewalt und Schönheit, Gitarrenriffs und großartigen Songs, das Maskuline und das Feminine fabrizieren. Ein komplizierter Stoff, der aber im fertigen Ergebnis kaum melodischer in Erscheinung treten könnte. Nach vielen Festivals und Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, folgt am 25. März der nächste Schritt: das neue Album. Und diese Platte mit Namen ’ Cat Fit Fury! ‘ wurde im berühmten, unterirdischen The Garden-Studio in London mit Produzent Jon Gray (The Subways, Editors, Infadels, The Kooks, etc.) aufgenommen und von Greg Gordon (Wolfmother, Jet, Soulwax) abgemischt.
Kritik: Beady Eye – ‘ Different Gear, Still Speeding ‘.
am 27.02.2011 in Kritiken
BEADY EYE
Different Gear, Still Speeding
VÖ: 25. Februar 2011
Label: Beady Eye
Titel: 13
Spieldauer: 51:34 Min
Eigentlich hat mir ‘ Bring The Light ‘, die erste Single von Beady Eye, nicht wirklich gefallen. Zu monotone Rotationen auf zu engen Raum, drehten identische Pirouetten tagein tagaus. Da hätte man sich vom ehemaligen Mitglied Liam Gallagher von Oasis doch mehr erwarten dürfen. Aber die Hoffnung auf Besserung stirbt bekanntlich zuletzt und so konzentrierte man sich Mitte Januar auf die zweite Single ’ Four Letter Word ’ und stand plötzlich inmitten einer wahrlich elektrifizierenden Spannung, die den müden Auftakt von ‘ Bring The Light ‘ glücklicherweise aus unseren Köpfen spülte. Zugleich könnte der Track als Seitenhieb auf den Ex-Bandkollegen betrachtet werden. Zwar existierte die Nummer bereits vor der Auflösung, doch die Textzeilen, “The battles on and the song is the prize”, erinnern an die damalige Rivalität zwischen Paul McCartney und John Lennon. Und diese Geschichte wiederum liegt bereits über vier Jahrzehnte zurück. Aber wollen wir dir Streitigkeiten nicht zu hoch einordnen und auch die Vergleiche wieder ein wenig auf sachliches Niveau verschieben. Oasis waren keine Beatles. Und auch Beady Eye werden das nicht sein, dafür rollen die Riffs zu wuchtig durch die Boxen.
Vorgestellt: Das Japanische Mädchen-Trio No Cars!
am 26.02.2011 in Hervorgehoben, Hörenswert

Als ich damals durch Zufall die japanische Mädchen Band Bo-Peep entdeckte, erschienen auf in der Liste Ihrer Freunde auf MySpace auch diese Band: No Cars bestehend aus Haruna (Gitarre), Sachi (Bass), Kyoko (Drums) und wie der Verdacht bereits nahe liegt, ebenfalls aus Japan. Die Mädels sind um die 20 Jahre jung, trafen sich alle das erste Mal in London und beschlossen zukünftig süße Songs über Farmer, Gemüse und Essen zu singen. Doch trotz der scheinbar großen Liebe zu diesen Dingen, dick sind die Mädels laut eigenen Angaben aber nicht: “But dont worry, we are not fat (pop idol cant be fat) or selotape”.
Kritik: Ghost Of Tom Joad – ‘ Black Musik ‘.
am 26.02.2011 in Kritiken
GHOST OF TOM JOAD
Black Musik
VÖ: 25. Februar 2011
Label: Richard Mohlmann Records
Titel: 10
Spieldauer: 29:46 Min
Es können nicht viele deutsche Bands von sich behaupten, als Support für Maximo Park, Rival Schools oder Simiam auf der Bühne gestanden zu haben. Das Münsteraner Post-Punk Trio Ghost Of Tom Joad allerdings schon und existiert dabei seit Februar 2006. Danach folgte mit ‘ No Sleep Until Ostkreuz ‘ das Debüt und weitere Tourneen mit Mando Diao und den Kilians. 2009 ist die letzte Platte ‘ Matterhorn ‘ erschienen und nun soll also der dritte Streich von Ghost Of Tom Joad ‘ einschlagen, die Massen verzaubern und die Besucher auf den Festivals im Sommer begeistern. Den Beginn macht das gleichnamige Titelstück mit hallenden Drums, mehrstimmigen Gesängen, aufziehenden Synthies und einer atmosphärischen Landschaft, die weitläufiger kaum sein könnte. Ja die Münsteraner haben die Riege der Nachwuchsbands definitiv verlassen und zeigen das hier sehr deutlich. ‘ My Body Is A Drum Machine ‘ spielt dagegen geschickt mit der neu gewonnen Versiertheit.
Platte der Woche #12: Das Album ‘ The Big Roar ‘ von The Joy Formidable.
am 26.02.2011 in Kritiken, Platten der Woche
THE JOY FORMIDABLE
The Big Roar
VÖ: 25. Februar 2011
Label: Rykodisc
Titel: 12
Spieldauer: 49:31 Min
Eine Frage zu Beginn: Welches Detail wird bei Kritiken im Musikbereich fließend übergangen? Natürlich die umliegende Aufmachung des Inhalts. Das Artwork, das Booklet, eben die vielen Geschichten darum. Meist wird dem nur wenig Beachtung geschenkt und bei genauerem Blick bedarf dieser Umstand keine Unterstützung. Deshalb hier das Lob für das Artwork, dessen kreative Künste nicht nur bezaubernd aussehen, sondern zugleich in wunderbarer Art und Weise dessen Inhalt widerspiegeln. Des Weiteren hatte die Platte ‘ The Big Roar ‘ eine lange Vorbereitungsphase und schaffte schlussendlich den Sprung an die Öffentlichkeit. Nicht zuletzt durch dieses nachhaltige Kompliment: “We’ve seen rock’s future, and it’s Welsh, blond and has a drummer so badass he makes Keith Moon sound like your Mom playing Rock Band”. Das nämlich meinte der US Rolling Stone 2010 über The Joy Formidable. Und was Frontfrau Ritzy mit ihren Bandkollegen Rhydian und Matt fabriziert, wirkte nach dem ersten Durchlauf tatsächlich sehr energievoll.
