Kritik: Mando Diao – ‚ Aelita ‚ (VÖ: 02.05.2014)

10_aelita_picboxR_5_10Mando Diao
Aelita

 

VÖ: 02. Mai 2014
Label: Vertigo Berlin (Universal)
Titel: 10
Spieldauer: 54:12

 

Die Absicht ist klar: In den ersten Minuten sollen die treuen und zahlreichen Anhänger von Mando Diao direkt an der Hand gepackt und mitgenommen werden. Zügig und atemlos rennen daher die Herrschaften in ‚ Black Saturday ‚ durch die Rhythmen, ganieren diese mit feinen Synths, kantigen Riffs und der allseits bekannte Stimme von Gustaf Norén. Ein gelungener Auftakt in die siebte Platte und auch das zweite Stück ‚ Rooftop ‚ verblüfft anfänglich mit der ausgesprochenen Wandlungsfähigkeit der Band im Umgang mit neuen Klängen. Dumpfe Beats treffen auf zarte Geigen-Arrangements in schwüler Atmosphäre. Als besonderer Gast ist übrigens die 80er Jahre Keytar-Legende Jan Hammer vertreten, der inzwischen vor allem als Filmmusiker arbeitet. ‚ Money Doesn’t Make You A Man ‚ ist dann die erste Bremse, die sich zwar einigermaßen stimmungsvoll entfalten kann, aber aufgrund der unnötigen Länge gedanklich abschweifen lässt. (mehr …)