Kritik: Algiers, Algiers

Natürlich und selbstverständlich und überhaupt ist das der neueste und heißeste Scheiss in Sachen experimenteller Rockmucke, wenn schon Drone dransteht, dann muss ja gut sein, was das Trio aus Atlanta da macht. Und – Überraschung: Ist es wirklich. Franklin James Fisher, Ryan Mahan und Lee Tesche werden es, einziger Nachteil, wohl kaum ins Vorprogramm von TV On The Radio oder den Young Fathers schaffen, denn der Sound ihres Debüts klingt wie die Schnittmenge beider Bands und darf trotzdem mit Originalität punkten. Mehr noch als die beiden Referenzen haben es sich Algiers zur Aufgabe gemacht, Punk und Gospel miteinander zu kreuzen und hernach unter Strom zu setzen. (mehr …)