Kritik: Banks – ‘ Goddess ‘ (VÖ: 05.09.2014)

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Goddess

 

VÖ: 05. September 2014
Label: Capitol (Universal Music)
Titel: 14
Spieldauer: 59:33

 

Ganz geheimnisvolle Sache: Von BANKS war lange Zeit nicht einmal der Vorname zu bekommen (Jillian, das wissen wir jetzt), vereinzelte Songs auf den bekannten Portalen und gezieltes Namedropping von den richtigen und schon etwas bekannteren Leuten haben gereicht, sie zum „next big thing“ eines Genres auszurufen, das wie kein anderes in den letzten Jahren einem endlos ergiebigen Talenteschuppen gleicht: R’n’B. Sie tourte mit Abel Tesfaye aka. The Weeknd und Christopher Taylor, Londoner Musiker und bekannter unter dem Pseudonym SOHN, gehört zu ihren größten Protegés – viel mehr an Startkapital braucht es nicht, um nun endlich den EP’s einen ersten eigenen Longplayer folgen zu lassen. Und „Goddess“ enttäuscht nicht. Für die knapp sechzig Minuten kreiert die feingliedrige Kalifornierin einen vielschichtigen, druckvollen Synthesizersound, der zwar selten tanzbar ist, aber mit Abwechslung nicht spart. (mehr …)