Kritik: Darwin Deez, Double Down / Lucky Number (rough trade)

Es ist bereits wieder zwei Jahre her, dass Indie-Pop-Renaissance-Künstler und DIY-er Darwin Deez sein Album »Songs For Imaginative People« veröffentlichte. Es war der Nachfolger zu seinem höchst erfolgreichen selbstbetiteltes Debüt. Nun ist dieses Wochenende sein drittes Werk »Double Down« auf Lucky Number (rough trade) erschienen und es bleibt damit weiterhin schwierig Darwin Deez nicht zu mögen. Nein eigentlich ist es verdammt nochmal unmöglich. Der Amerikaner, der mit »Radar Dectector« den wohl eingängigsten, smartesten und unkaputtbarsten Indie-Pop-Hit der letzten Jahre gelandet hat, befüllt das dritte Album reichlich mit Melodien, unschuldigem Liebeskummer und ruckartigen Stop-Start-Gitarren Riffs. (mehr …)