Kritik: Dreiviertelblut – ‘ Lieder vom Unterholz ‘ (VÖ: 11.10.2013)

10_liedervomunterholz_picboxDreiviertelblut
Lieder vom Unterholz

 

VÖ: 11. Oktober 2013
Label: Millaphon Records (Broken Silence)
Titel: 15
Spieldauer: 47:14

 

Es war wohl an der Zeit. Die ersten gemeinsamen Lieder von Sebastian Horn, dem Sänger der Bananafishbones und Gerd Baumann, Produzent, Labeleigner und Organisator aus Leidenschaft, beide beim Musizieren so versiert wie beim Komponieren, gab es zum Färberböck-Fernsehkrimi “Sau Nummer 4” vor drei Jahren. Fix war noch nix, doch man fand am Zusammenspiel ebensoviel Gefallen wie das Publikum an den Stücken und als Regisseur und Rundfunk für den neuen Streifen wieder an der Tür kratzten, musste nicht viel Überzeugungsarbeit geleistet werden – man wollte ja eh. Und diesmal g’scheit. Unter dem Namen Dreiviertelblut machten sich Horn und Baumann für einen eigenständigen Tonträger daran, das auszuloten, was der Heimatdeuter gern die “bayerische Seele” nennt – hier nicht über die Maßen derb, aber dunkel, reichlich melancholisch und, wenn auch selten, durchaus humorvoll. (mehr …)