Kritik: Francois & the Atlas Mountains – ‘ Piano Ombre ‘ (VÖ: 14.03.2014)

10_pianoombre_picboxFrancois & the Atlas Mountains
Piano Ombre

 

VÖ: 14. März 2014
Label: Domino Records (Goodtogo)
Titel: 10
Spieldauer: 41:47

 

Gleich mit dem eröffnenden Stück ‘ Bois ‘ umschwirrt uns ein nebelhaftes Trugbild aus elektronischen Synthesizern, Schlagzeug, trockenen Percussions, französischen Gesängen und flüsternden Harmonien. ‘ La vérité ‘ wird von einer fröhlichen musikalischen Grundstimmung geprägt, textlich gesehen ist ‘ La vérité ‘ dagegen ein Lied voller Leid und zerbrochenen Beziehungen. Die Falsett-artigen Hintergrundgesänge bleiben dennoch äußerst ansteckend und bieten damit auch ein perfektes Beispiel für die Fähigkeiten von Francois & The Atlas Mountains, die alle Arten von Instrumenten zusammen führen, aufschichten und daraus den ersten sommerlichen Titel des Jahres zaubern. ‘ Piano Ombre ‘ ist übrigens ihr erstes Album, das in einem richtigen Tonstudio und mit einem Produzenten aufgenommen wurde. Während ‘ E Volo Love ‘ noch eine komplette Eigenproduktion war, haben Francois Marry, Amaury Ranger, Pierre Loustaunau, Jean Thevenin und Gerard Black sich für das neue Werk in der pittoresken Region Entre Deux Mers ein Studio gemietet und zusammen mit Ash Workman die atemberaubend weitreichenden Einflüsse neu belebt. (mehr …)