Nachbericht: Messer am 09. März 2014 im Hafenklang in Hamburg.

7149

Messer. Das ist zuerst einmal eine Ahnung, ein Bandname, der viele Assoziationen auslöst. Zuerst einmal das Bedürfnis, eine Band namens Gabel zu gründen. Nur um als Vorband einmal sagen zu können, danke, wir sind Gabel, und jetzt kommt Messer. Oder am besten eine ganze Besteckschublade. Nun, das ist sicher etwas albern, und beschäftigt man sich ein wenig mit dieser Gruppe, dann scheint der Name perfekt. Ein silbriges Blitzen, das Messer am Hals, ein mögliches Ende. Die Band Love-Songs inklusive dem Tour-Percussionisten von Messer eröffnen den Abend mit krautigem, experimentellem Elektro. Die Songs sind irgendwie sehr arty, entwickeln sich langsam, aber überraschend und funktionieren live sehr gut. Auch wenn die Lyrics ein wenig ratlos zurücklassen. Schreit der dort gerade ernsthaft „Koffer“. Geht es um Schwämme? Oder Schwärme. „Nicht. Nicht. Nicht. Nicht mehr.“ Vielleicht ist das ja diese Ironie von der jetzt alle reden. (mehr …)