Platte der Woche #30: Honeyblood, Honeyblood

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Honeyblood

 

VÖ: 18. Juli 2014
Label: Fatcat Records (Alive)
Titel: 12
Spieldauer: 39:32

 

Honey Blood aus Glasgow verwöhnen unsere Ohren mit 90er Jahren verwurzelten Bezügen, lassen Erinnerungen an The Breeders, The Jesus And Mary Chain und The Vaselines aufkeimen, bedienen allerdings ebenso den köstlichen Indie-Pop a la Teenage Fanclub. Stina Tweeddale und Shona McVicar nahmen Ihre erste EP mit einem alten Kassettenrekorder in einem Badezimmer auf. ‘ Bud ‘ nannte sich dann die erste Single, produziert von Ex-Test-Icicles-Mitglied Rory Attwell. Jetzt folgte das selbst betitelte Debütalbum und dieses umspült uns im eröffnenden Stück ‘ Fall Forever ‘ mit einem zauberhaften Charme, der besungene Liebeskummer schmilzt dabei auf der Zunge wie ein Zuckerwürfel. “I will hate you forever!” geht es dann in ‘ Super Rat ‘ weiter, ”Scumbag sleaze! Slimeball grease! You really do disgust me!” Die wehmütigen Melodien hätten hier auch die schwedischen Schwestern von First Aid Kit nicht besser komponieren können.

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