Kritik: Jay-Z – ‘ Magna Carta, Holy Grail ‘ (VÖ: 12.07.2013)

10_MagnaCartaHolyGrail_picboxJay-Z
Magna Carta, Holy Grail

 

VÖ: 12. Juli 2013
Label: Def Jam (Universal)
Titel: 16
Spieldauer: 59:37

 

Nun hat er also wieder eine Platte gemacht, mit einem Titel wie “ein weit aufgesperrtes Maul” (SZ), und böse Zungen behaupten, es wäre völlig irrelevant, wie gut oder schlecht sie sei – der Mann hätte Dank cleverer Marketingstrategien ohnehin schon genügend grüne Scheine dafür eingesammelt. Ganze fünf Millionen davon kommen von einem südkoreanischen Tante-Emma-Laden, der mittlerweile weltweit in Elektronik macht und sich das Album vorfristig für eine benutzerfreundliche Applikation reservieren ließ – Platinstatus hatte es schon vor Verkauf, so what?! Natürlich hat man Schwierigkeiten, in Jay-Z noch den kleinkriminellen Drogendealer früher Tage auszumachen (was ihm doch hoffentlich niemand ernsthaft zum Vorwurf machen will), ‘ Magna Carta Holy Grail ‘ wird mutmaßlich das zehnte seiner Alben in Folge sein, das in den heimatlichen Charts ganz oben steht, nicht einmal Mdm. Ciccone hat Vergleichbares geschafft – muss es deshalb ein schlechtes sein? Sicher nicht. (mehr …)