Kritik: Julian Casablancas + The Voidz – ‘ Tyranny ‘ (VÖ: 10.10.2014)

10_tyranny_picboxR_7_10Julian Casablancas + The Voidz
Tyranny

 

VÖ: 10. Oktober 2014
Label: Cult Records (rough trade)
Titel:
Spieldauer:

 

Immer dann, wenn Rezensenten nicht wissen, wie sie das Gehörte einordnen oder beschreiben sollen, immer dann kann man (auch hier) Worte lesen wie „Monster“, „Ungeheuer“ oder „Bastard“. Vokabeln, die in den kommenden Tagen auch in Gebrauchsanleitungen zum neuen Album von Julian Casablancas Verwendung finden werden, dem Mann also, der um die Jahrtausendwende als bislang erfolgreichste Kreuzung aus Collegeboy, Rich Kid und Slacker bekannt geworden und dessen Name seitdem untrennbar mit der bekanntesten aller neuzeitlichen „The“-Bands, den Strokes, verwoben ist. Und gerade das könnte sich bald ändern. Denn schon seine erste Soloplatte ‘ Phrazes For The Young ‘ klang, obschon kein Meisterwerk, inspirierter als viele der letzten Arbeitsproben mit der alten Clique – Spielwitz, Risiko, hier wollte einer ausprobieren, was er im Brotjob nicht durfte. (mehr …)