Kritik: Laura Veirs – ‘ Warp & Weft ‘ (VÖ: 16.08.2013)

10_Warp&Weft_picboxLaura Veirs
Warp & Weft

 

VÖ: 16. August 2013
Label: Pias Coop/Bella Union (rough trade)
Titel: 12
Spieldauer: 42:32

 

Laura Veirs ist eine unumstößliche Bank in Ihrem unnachahmlichen Songwriting – und das schon seit über einem Jahrzehnt. Im neunten Album ‘ Warp & Weft ‘ vereint die Dame aus Portland, Oregon, ihren früheren Folk-Pop-Touch mit den einschlagenden Wurzeln im Americana – alles durch orchestrale Blüten gepolstert und angetrieben durch starke Texte über Mutterschaft, Krieg und die Beziehung zwischen Liebe und Angst. Doch singt Veirs nicht nur über ernste Themen, auch zarte Geschichten über die wärmende Sonne im Winter, über die blühenden Kirschbäume und das schmelzende Eis finden Ihre lieblichen Plätze im Songwriting. Die Melodien sind dabei manchmal wundervoll üppig, manchmal stecken sie in einer tiefen Dunkelheit und gelegentlich gesellen sich in ‘ Warp & Weft ‘ enganliegende Rock’n’Roll Rhythmen hinzu. ‘ Finister Saw the Angels ‘ streichelt zärtlich über die Ohren, während sich ‘ Dorothy Of The Island ‘ in einen Low-Key-Ansatz setzt, dort traumhafte Ausführungen entstehen und hier auch besonders deutlich den elektronischen Aspekt in den Vordergrund rücken lässt. (mehr …)