Kritik: Nap Eyes, Whine of the Mystic / Paradise of Bachelors (Cargo Records)

Kleine gemischte Emotions tummeln sich da auf den computergenerierten Vasen, ein schönes ironisches Wechselspiel zwischen Technik und dem Titel des Albums. Nap Eyes machen sich Gedanken. Für die Augen gibt es das mit ästhetischer Kohärenz gefüllte Artwork, für die Ohren die romantischen und idyllischen Inhalte. Eine hochherzige poetische Vielfalt, eingebettet in eine weitestgehend schnörkellose Produktion. »Dark Creedence« oder »Make Something« sind wunderschöne homogene Stücke zwischen belesenen Gitarren-Pop und jugendlichen Anmut. “By and large, my only success comes from the things I do begrudgingly.” (mehr …)