Platte der Woche #14: Lucius, Wildewoman

10_Wildewoman_picboxLucius
Wildewoman

 

VÖ: 04. April 2014
Label: Play It Again Sam (rough trade)
Titel: 12
Spieldauer: 48:08

 

the best band you may not have heard yet“, steht dort auf dem Artwork zum Debüt ‘ Wildewoman ‘ von Lucius geschrieben. Die dazugehörige Kritik zum Album hat der Rolling Stone aber dann nur in das obere Mittelfeld gehoben. Irgendwie ein bisschen inkonsequent und fragwürdig. Dabei ist die zittierte Textpassage einzeln gesehen absolut gerechtfertigt. Sixties-Girl-Group Sounds im Indie-Rock Bereich formieren sich in diesen Tagen zahlreich, doch klang dabei selten eine Gruppe so frisch und spannend wie Lucius aus Brooklyn. Jess Wolfe und Holly Laessig haben verdammt gute Stimmen und nutzen diese auch direkt im eröffnenden Titeltrack maßgeblich aus. ‘ Wildewoman ‘ ist zudem wunderschön geschrieben, perfekt produziert und frei von jeglichen Fehlern. Und das ist eben auch das faszinierende an Lucius. Im Kern könnte man die Damen schlicht als Retro-60s-Girl-Group abstempeln, aber damit kratzt man noch nicht einmal bemerkenswert an der Oberfläche. Lucius verstreuen überall Elemente aus Twang, Fuzzy-Pop und Soul. (mehr …)