Festivalbericht: Das Reeperbahn Festival 2014 in Hamburg – Tag 2!

8321Tag 2 und die Laune ist noch besser, die Sonne scheint noch heller und die Reeperbahn 2014 liegt im gleißenden Licht. Einen gewissen Pioniergeist könnte man spüren ob dem Gedanken an die zu entdeckenden Bands. Oder man lässt sich einfach mal wieder treiben, denn ohne Entdeckungen wird das Festival nicht zuende gehen. Gleich der erste Act verspricht viel. Klaus Johann Grobe in dem geschmacklosesten Schuppen des bisherigen Festivals und das liegt nicht nur an dem Duft des draußen aufgrund des Schweiz-Showcases zelebrierten Fondues. Man muss wahrscheinlich gar nicht mehr sagen, als dass der Laden „Cowboy & Indiander“ heißt und auf einem Hocker ein Sattel angebracht ist, schon bieten sich Horrorvorstellungen von pinken Cowboyhüten und Pistolenwitzen an endlosen Samstagnächten. Aber warum man zurecht hier ist, das wird schnell klar, denn die 70er, 80er-Retrosynthesizer und der verhuschte Gesang retten – nun, nicht die käsige Atmosphäre – aber zumindest erhebt sich die Stimmung und man denkt wieder ein bisschen an Kraftwerk und tanzende bauchfreie Mädchen und körnige Polaroidaufnahmen von schlimmen Frisuren. (mehr …)