Kritik: Salvia Plath – ‘ The Bardo Story ‘ (VÖ: 05.07.2013)

10_thebardostory_picboxSalvia Plath
The Bardo Story

 

VÖ: 05. Juli 2013
Label: Domino Records (Goodtogo)
Titel: 13
Spieldauer: 32:27

 

Salvia Plath ist auch Run DMT. Hinter diesen Bezeichnungen steckt Musiker, Filmemacher und Künstler Michael Collins aus Baltimore, der sich nun allerdings an anderen Klängen versucht und aus akustischen Gitarren, wackeligen Drum-Kits, diversen Keyboards, Flöten, und einigen klirrenden E-Gitarren verschwommene und psychedelische Verzwirbelungen formt, die als organische Sounds in einem Meer aus Melancholie dahintreiben. Es ist letztlich die Vertonung seiner Tagträume. Erdacht in den letzten zwei jahren zwischen Boston, New York, seiner Heimatstadt Baltimore, Chicago und Los Angeles, finden sich auf dem Erstlingswerk dreizehn anschmiegsame und ebenso extraordinäre Songs, zwischen sonnigen Lo-Fi Folk-Klängen und Anleihen an den Gitarren-Pop der 60er Jahre. ‘ The Bardo Story ‘ ist dann auch exakt nichts anderes. Man kann den Klängen sein Gehör schenken, diesen betäubenden Interventionen aufsaugen, oder einfach nur gelangweilt auf der Couch herumliegen. (mehr …)