Kritik: Shannon and the Clams – ‘ Dreams in the Rat House ‘ (VÖ: 24.05.2013)

10_dreamsintherathouse_picboxShannon and the Clams
Dreams in the Rat House

 

VÖ: 24. Mai 2013
Label: Hardly Art (Cargo Records)
Titel: 12
Spieldauer: 40:28

 

Das Debütalbum von Shannon and the Clams beißt einem kräftig mit seinen Doo-Wop, R’n’B, Surf und Rockabilly Einflüssen in den Arsch. In Sachen Sixties-Coolness hat diese Band so einiges zu bieten und ruft zugleich alle Hobos, Twisters, Freaks und Geeks an die eigene Seite. Kratzt euch die Körner aus den Augen und starrt auf den ungeschmiergelten Rock ‘n’ Roll von Shannon and the Clams. Rock ‘n’ Roll in all seiner knorrigen und verdrehten Herrlichkeit. Er wird euch einfangen, direkt mit dem ersten musikalische Takt. In ‘ Hey Willy ‘ schröpfen uns die quietschfidelen Gitarren mit Ihren mörderischen Dringlichkeiten das Blut aus den Hüften, während das zweite Stück ‘ Rip Van Winkle ‘ endgültig die Musik der 1950er Jahre mit all dem Leid und Schulhof-Scharmützeln abstreift und weit über diese oberflächlichen Themen ins Surreale und absurde abtriftet. Es macht einfach nur Spaß der wunderbaren Rock ‘n’ Roll Herrschaft zu dienen und das am Liebsten für die Ewigkeit.

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