Kritik: Sleepmakeswaves – ‘ …and So We Destroyed Everything ‘ (VÖ: 13.09.2013)

10_AndSoWeDestroyed_picboxSleepmakeswaves
…and So We Destroyed Everything

 

VÖ: 13. September 2013
Label: Monotreme (Cargo Records)
Titel: 08
Spieldauer: 52:11

 

Das Schöne am Post Rock ist, dass er alles darf. Und wenn dann jemand, der alles darf, auch vieles kann – wie zum Beispiel die australischen Sleepmakeswaves – dann darf man das ruhig eine glückliche Fügung nennen. Wer wie das Quartett aus Sydney derart souverän die verschiedensten Stilrichtungen und Querverweise des Alternative Rock unter einen Deckel (meint hier auf ihre schon 2011 erschienene Debütplatte) bekommt, der darf sich schon an den Großen der Zunft messen lassen. Wie auch ihre Kollegen von Mogwai, Pelican oder God Is An Astronaut kommen Sleepmakeswaves nahezu ohne Gesangspart aus, die instrumentalen Stücke sind genreüblich überlang und von schillernder, weil vielgestaltiger Fülle. Exemplarisch hierfür das erste Stück des nun auch in Europa erhältlichen Longplayers: (mehr …)